Da es Ende Oktober keinen Direktflug mehr von Zürich nach Seoul gab, führte uns die Reise über Frankfurt in Richtung Südkorea. Für den Langstreckenflug kam der Airbus A350-900 von Lufthansa zum Einsatz – ein Flugzeugtyp, der für Komfort, Ruhe und modernes Kabinendesign steht.
In diesem Erfahrungsbericht schildere ich meine Eindrücke der Lufthansa Business-Class während eines Nachtfluges auf der Strecke Frankfurt–Seoul: von Sitzkomfort und Ausstattung über die bereitgestellten Reiseutensilien bis zum Bordcatering.
Ausstattung
Das Platzangebot im A350-900 der Lufthansa ist meines Erachtens sehr grosszügig. Bei Lufthansa gibt es aktuell drei verschiedene Bestuhlungen. Wir sind mit der Bestuhlung 48 Business / 21 Premium Economy / 224 Economy geflogen. Ich möchte gerne einmal mit der A350 Allegris fliegen, da mich die Anordnung der Sitzplätze an diejenige der United Polaris erinnert und ich diese sehr angenehm fand.

Die Sitze sind komfortabel. Man kann sehr viele individuelle Einstellungen wie die Härte des Sitzes machen. Der Sitz lässt sich einfach in die Liegeposition ändern und es gibt einiges an Stauraum.
Es war besonders toll, dass man eine dünne Matratze erhalten hat. Die Polsterung ist zwar nicht stark, aber man hat eine durchgängige Fläche, auf welcher man liegt. Das macht das Schlafen deutlich angenehmer als in anderen Business-Classes.

Reiseutensilien
Als Gast erhält man ein kleines Necessaire mit den üblichen Utensilien:
- Zahnbürste
- Zahnpasta
- Schlafmaske (sehr bequem)
- Ohrstöpsel
- Erfrischungstücher
- Handcreme von L‘Occitane
- Lippenbalsam von L‘Occitane
- Ein paar Einheitssocken
Zudem hat jeder Gast seine persönlichen Schlappen und zu Beginn des Fluges wurde jedem Gast ein Sleepshirt in der Grösse S/M oder L/XL angeboten.
Essen
Während des Boardings bzw. der Vorbereitung des Fluges gab es einen Willkommenssnack, welcher aus einem Getränk und Nüssen bestand.

Am Abend gab es zuerst einen kleinen Apéro, dann eine Vorspeise mit Bündnerfleisch, Brötchen und einem Salat. Leider hatte es nicht genügend Rindsfilet, sodass ich mich entschieden habe, das Bibimbap zu nehmen, welches auch lecker war. Man kann das Essen auch vorbestellen. Ich habe den Zeitpunkt dafür ungünstigerweise verpasst.



Während der Nacht gab es bei der Bordküche eine kleine Auswahl an Snacks (Chips, Hanuta und Ähnliches) sowie stilles Wasser. Man konnte sich dort einfach bedienen.
Zum Frühstück gab es entweder ein herzhaftes Bauernfrühstück mit Kartoffeln, Eiern und Zwiebel oder ein süsses Frühstück mit Kaiserschmarrn. Ich habe mich für das Bauernfrühstück entschieden. Dazu erhielt ich noch einen Sahnejoghurt mit Kirschen sowie ein Brötchen nach Wahl und Butter. Das Frühstück war okay. Ich fand es aber nicht besonders lecker.

Fazit
Ich fand die Reise mit dem Airbus A350 der Lufthansa sehr angenehm und deutlich besser als die bisherigen Reisen mit der Boeing 777 mit der Swiss. Ob nun gezielt über Frankfurt fliegen würde anstelle eines Direktfluges nach Seoul, kann ich nicht sagen. Wenn ich die Wahl zwischen den beiden Flugzeugtypen habe, dann würde ich mich auf jeden Fall für den A350 entscheiden.





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