Während unserer Rundreise haben wir auch die Insel Kuyushu besucht. Dieser Teil von Japan ist deutlich weniger touristisch als andere, obwohl die südliche Insel auch sehenswert ist. Hier gibt es viel Natur, z. B. im Aso-Kuju Nationalpark mit vielen unterschiedlichen Landschaften. Wir waren rund zwei Tage im Nationalpark bzw. in der Region.
Allgemeine Informationen
Der Aso-Kuju Nationalpark auf Kyushu beheimatet eine der grössten Calderen der Welt und den aktiven Vulkan Mount Aso. Die atemberaubende Landschaft aus grünen Wiesen, Kraterseen und rauchenden Vulkanschloten macht ihn zu einem Paradies für Wanderer und Naturliebhaber.
Vulkan Mount Aso
Der Vulkan Aso ist nach wie vor aktiv, und im November 2024 war es nicht möglich, bis zum Kraterrand zu gehen, da der Vulkan giftige Gase ausgestossen hat. Man konnte jedoch bis zu einem Parkplatz hochfahren. Wir sind dort ausgestiegen, und es roch übel und das Atmen war ziemlich unangenehm. Wir sind dann deshalb ziemlich schnell wieder von dort weggefahren.

Am besten sah man den Vulkan und die Wolke sowie vom Besucherzentrum aus. Man kann dort einen Hügel hinaufgehen und von dort aus hat man eine gute Sicht auf den Vulkan.

Minami-Aso Panorama Line Observation Deck
Weiter ging es nach dem Vulkan Richtung Minami-Aso Panorama Line Observation Deck. Von dort aus man einen wunderschönen Ausblick auf das Umland hat. Die Strecke selbst ist recht kurvig und hat mehrere schöne Aussichtspunkte. Es lohnt sich, hier irgendwo Halt zu machen und die Aussicht zu geniessen.

Shirakawa Spring
Vom Minami-Aso Panorama Line Observation Deck ging es dann zur Shirakawa Spring. Wir hatten Glück und konnten gerade den letzten Parkplatz vor dem Eingang schnappen, denn Parkplätze sind bei der Quelle sehr rar, oder wir haben die anderen einfach nicht gesehen.

Verglichen mit den heissen Quellen in Beppu wirkte diese Quelle nicht besonders faszinierend. Die Quelle soll konstant 14 Grad warm/kalt sein. Man kann hier auch Wasser in Flaschen abfüllen und mitnehmen. Die Quelle soll zu den besten 100 Trinkwasserquellen Japans gehören. Interessant finde ich, dass pro Minute rund 60 Tonnen Wasser herausquellen. Von Auge erkennt man das jedoch nicht.
Ich fand die Quelle nicht besonders sehenswert und würde wahrscheinlich nur hier hingehen, wenn es gerade auf dem Weg liegt.
Makinoto Pass
Auf dem Weg zu den Tadewara Wetlands fuhren wir über den Yamanami Highway und über den Makinoto Pass. Auf dem Highway gibt es verschiedene Aussichtspunkte, und es lohnt sich, auf dem Makinato Pass anzuhalten.

Es gibt dort ein kleines Restaurant und einen Souvenirshop. Auf der gegenüberliegenden Seite beginnt ein Wander-/Spazierweg. Schon nach kurzer Zeit kommt man zu einem kleinen Aussichtspunkt, von welchem man einen wunderschönen Ausblick auf das Tal hat.

Tadewara Wetlands
Vom Pass ging es dann weiter zum eigentlichen Ziel, den Tadewara Wetlands. Hier gibt es die Möglichkeit, verschiedene kurze Spaziergänge/Wanderungen zu machen.

Da ein Teil der Wanderwege über das Sumpfgebiet führt, hat es einen Holzsteg, auf dem man durch diesen Sumpf spazieren kann. Hier hat es auch immer wieder Sitzgelegenheiten, wo man kurz verweilen kann. Als wir dort waren, hatte es auf einigen Streckenabschnitten relativ viele Leute. Mir hat es dennoch gut gefallen und die Aussicht war auf dem gesamten Rundweg wunderschön.

Von Tadewara Wetlands aus ging es dann weiter Richtung Beppu. Wir haben jedoch noch einen kleinen Abstecher ins Harmonyland gemacht.
Übernachtung
Wir haben im Fairfield by Marriott Kumamoto Aso übernachtet. Es war das einzige Hotel, das relativ nah am Vulkan war und dennoch im Zentrum lag. Das Hotel hat kein eigenes Restaurant, sodass man auswärts Nachtessen gehen muss. Ich fand das Hotel dennoch wunderbar und komfortabel.
Essen
In unmittelbarer Nähe befindet sich das Coffee Plaza East. Es handelt sich um einen eher kleinen Betrieb, welcher teilweise einen etwas unorganisierten Eindruck macht. Es war ziemlich schwierig, die Bestellung aufzugeben. 🙂

Ich habe «Hot Takana Rice with Chicken saute» für 1’300 Yen gegessen. Das Essen war sehr lecker. Das Geschirr war etwas gewöhnungsbedürftig. 🙂
Tipps
Meine Tipps für einen Aufenthalt im Aso-Kuju Nationalpark:
- Mache eine längere oder kürzere Wanderung im Aso-Kuju Nationalpark
- Koste den «Hot Takana Rice» egal ob mit oder ohne Huhn
Viel Spass im wunderschönen Aso-Kuju Nationalpark.




