Der Bibongsan bei Jecheon ist kein Berg der Superlative – und genau das macht seinen Reiz aus. Hoch über dem Cheongpung-See eröffnet sich eine überraschend eindrückliche Aussicht auf Wasser, Wälder und Hügel. Ob gemütlich mit Seilbahn oder etwas abenteuerlicher mit der Monorail: Dieser Ausflug verbindet Natur, Panorama und eine Prise koreanische Erlebniswelt.
Allgemeine Informationen
In der Region Jecheon (Provinz Chungcheongbuk-do) befindet sich der Cheongpung-See und dort erhebt sich der Berg Bibongsan. Von dort aus bietet sich ein eindrücklicher Blick auf die wasserreiche Landschaft, die bewaldeten Hügel und die verstreuten Dörfer der Umgebung. Der Bibongsan selbst ist kein extrem hoher Berg, wirkt aber durch seine exponierte Lage über dem Stausee deutlich imposanter, als es die Höhenmeter vermuten lassen.
Anreise
Auf den Berggipfel kann man natürlich auf verschiedenen Wanderungen gelangen. Es führen aber auch zwei Bahnen von unterschiedlichen Startpunkten auf den Gipfel.
Cable Car
Die rund 2,3 Kilometer lange Seilbahn, welche im Jahr 2019 gebaut wurde, führt von Multare auf den Mount Bibongsan. Vom Parkplatz aus ist man in wenigen Gehminuten bei der Seilbahnstation. Als wir dort waren, hatte es fast ausschliesslich asiatische Touristen. Die 10er-Kabinen wurden jeweils nur mit einer Gruppe gefüllt, d. h., wenn zwei Paare nacheinander anstehen, erhalten diese jeweils eine Gondel für sich. «Fremde» werden nicht zusammen in eine Gondel gesetzt.

Die Fahrt dauert rund 10 Minuten. Auf dem Weg nach oben sieht man auf halber Strecke den Barfussgarten von oben. Im Barfussgarten kann man, wie der Name sagt, verschiedene Gelände/Untergründe erkunden. In unmittelbarer Nähe befinden sich ein Campingplatz sowie ein Parkplatz.
Monorail
Von Dogok-ri aus kann man auch auf den Mount Bibongsan mit einer Monorail fahren. Die Monorail wirkt wie eine Bahn in einem Freizeitpark. Sie ist 3 Kilometer lang und die Fahrt damit dauert circa 23 Minuten. Wir haben diese Bahn nicht genutzt. Es sah auf jeden Fall «lustig» aus. Bei einem nächsten Besuch würde ich wohl mit dieser Bahn hinauffahren, da es aus meiner Sicht etwas Besonderes ist und man Seilbahnen an vielen anderen Orten auch nutzen kann.
Auf dem Gipfel
Oben angekommen gibt es allerlei Schönes, Spannendes und Lustiges zu entdecken. Am besten gefallen hat mir die spektakuläre Aussicht auf den Stausee sowie die Berge rundherum. Etwas hat es mich an die Aussicht auf den Vierwaldstättersee erinnert. Es waren in allen Richtungen viele Berge zu sehen.



Für die asiatischen Touristen stand nicht die Aussicht im Vordergrund, sondern ganz viele verschiedene Fotospots, welche sich auf dem Gipfel befinden.
Aussichtsplattform in Form eines Herzen
Eine Aussichtsplattform in Herzform ist nur einer der vielen Hotspots. Das Geländer ist natürlich auch in der Form eines Herzens gestaltet. Dieser Fotospot ist besonders bei Paaren sehr beliebt und es bildete sich teilweise auch eine Schlange vor diesem Fotospot.
Time Capsule
Weiter gibt es auch die Möglichkeit, eine TimeCapsule auf dem Berg zu deponieren. Auch hierfür gibt es einen Bereich, in welchem man sich fotografisch in Szene setzen kann. Am besten gelingt dies rund einen Stock höher. Von dort aus hat man eine gute Sicht auf den Bereich.

Skulptur Seilbahn
Zudem gibt es eine Skulptur in Form einer Seilbahn, welche sich ebenfalls hervorragend für Selfies und Gruppenfotos eignet.

Restaurant
Auf dem Gipfel gibt es auch ein Restaurant, in welchem man sich verpflegen kann. Das Angebot ist sehr gross und es gibt viel Leckeres zu essen. Ich habe mich für einen Cappuccino sowie ein Stück Schokoladenroulade entschieden. Beides war sehr lecker.


Tipps
Meine Tipps für einen Ausflug auf den Bin:
- Plane genügend Zeit ein, sodass du entweder hinauf- oder hinunterwandern kannst.
- Oder nutze beide Bahnen, die auf den Berg fahren
- Geniesse die Aussicht auf die umliegenden Berge bei einem leckeren Essen oder auch einem Kaffee.
Viel Spass beim Ausflug auf den eher unbekannten Bibongsan.





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