Romantische Gasse mit Rosen, Lavendel und Natursteinhäusern im warmen Abendlicht eines mediterranen Dorfs.

Meine Sommerdüfte: Sommerregen, Lavendel & Rosen

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade von Jessica Mass «Welcher Duft riecht für dich nach Sommer?».

Ich bin selbst eher ein Frühlings- oder Herbstkind und mag den Sommer nicht so sehr, dennoch hat mich das Thema von Jessicas Blogparade gerade gepackt und es war für mich klar, dass ich an der Blogparade mitmachen werde.

Mein Lieblingsduft: Sommerregen

Sommerregen ist für mich der Duft, der für mich am stärksten nach Sommer riecht. Wenn nach einem heissen Sommertag der Regen auf den heissen Asphalt trifft, dann entsteht für mich ein ganz besonderer Duft. Da ich die Hitze im Sommer nicht mag und der Regen oft eine willkommene Abkühlung bringt, ist dieser mein liebster Duft an einem Sommertag. Ich liebe Sommergewitter aus demselben Grund. Natürlich finde ich es aus fotografischer Sicht auch spannend, Blitze aus sicherer Entfernung im Inneren des Hauses mit meiner Kamera zu fotografieren.

Den Duft des Sommerregens kann man nirgends kaufen oder konservieren, deshalb gilt es, ihn nach einem heissen Tag besonders zu geniessen.

Ich habe erst nach der Veröffentlichung meines Artikels festgestellt, dass Jessica denselben Lieblingsduft hat wie ich. Es gibt für diesen Duft sogar eine eigene Bezeichnung: Petrichor. Nun hat mein Lieblingsduft auch einen Namen. 🙂

Der klassische Sommerduft: Lavendel

Ich habe auch einen «klassischen» Sommerduft, den ich sehr mag: Lavendel. Vor einigen Jahren haben wir in unserem Garten Lavendel angepflanzt, und seit diesem Zeitpunkt mag ich es besonders, wenn der erste Lavendel blüht. Die stark duftenden Blüten locken immer wieder Insekten wie Bienen an, und das macht es für mich noch besser.

Der Lavendel erinnert mich auch immer an unsere Reise durch die Provence. Die unendlichen Lavendelfelder prägen hier das Landschaftsbild. Besonders schön fand ich die Lavendelfelder bei der berühmten Abtei Sénanque.

Lavendelfeld vor der Abtei Sénanque in der Provence unter dramatischen Wolken.
Lavendelfeld – Abtei Sénanque, Provence

Da der Lavendelduft sehr beliebt ist, kann man diesen Duft im Gegensatz zum Sommerregen das ganze Jahr über geniessen. Sei es nun in Form von Seife oder Ähnlichem. Besonders toll finde ich, dass der natürliche Lavendel ein perfekter Mottenschutz ist und der Duft an den Sommer erinnert. Zudem wirkt Lavendel als Lotion auch entspannend, zum Beispiel vor dem Einschlafen. Weiter nutze ich auch Lavendelkerzen, um Fliegen fernzuhalten. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es wirklich nützt, aber ich habe zumindest das Gefühl, dass dann nicht mehr ganz so viele Fliegen in meiner Nähe sind. Lavendel ist für mich ein «Allzweckmittel» das in vielen Situationen hilft. 🙂

Lavendelfeld in der Provence mit blühenden Reihen unter strahlend blauem Himmel.
Lavendel-Felder – Maison de la Lavande, Saint-Rezème

Der Duft meiner Kindheit: Rosen

Meine Grosseltern hatten ein kleines Beet mit Rosen in ihrem Garten, und der Duft von frischen Rosen erinnert mich immer wieder an diesen Teil des Gartens. Auch wir haben ein paar Rosen in unserem Garten. Aus meiner Sicht duften diese jedoch nicht so stark wie diejenigen meiner Grosseltern und deshalb bevorzuge ich auch den Duft des Lavendel.

Der übelste Duft des Sommers: frische Tomaten

Um gleich etwas klarzustellen: Ich mag rohe Tomaten nicht. Das ist wohl auch der Grund, dass ich den Duft von frischen, sonnengereiften Tomaten nicht mag. Mir wird es sogar übel, wenn ich diesen Duft aus einem Meter Entfernung rieche. Ich liebe Tomatensugo und am liebsten selbst gekochtes. Auch das Schneidern und Kochen von frischen Tomaten fällt mir schwer. Am liebsten würde ich jeweils schreiend davonrennen. Deshalb delegiere ich die Aufgabe des Schneidens und des Kochens gerne an andere. 🙂

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