Wenn Luzern im Januar in Farben taucht, ist klar: Das Lichtfestival Luzern (LILU) ist zurück. An einem gut besuchten, aber angenehm entspannten Freitagabend habe ich mich auf den kostenlosen Rundgang begeben – und dabei eindrückliche Lichtkunst, interaktive Installationen, aber auch einige Enttäuschungen erlebt. In diesem Beitrag nehme ich dich mit auf meinen persönlichen Spaziergang durch das Lichtfestival Luzern 2026. 💡🌙✨
Allgemeine Informationen
Das LILU fand vom 15. bis 25. Januar 2026 täglich von 18 bis 22 Uhr statt. Kunstschaffende aus der ganzen Welt präsentieren dort ihre Installationen.
Insgesamt gab es 38 Lichtinstallationen und eine Lichtshow in der Jesuitenkirche. Bei jeder Installation gibt es umfassende Informationen zur Installation. Ich habe einen Teil des kostenlosen Rundganges gemacht und beschreibe die besuchten Installationen nachfolgend.
Rundgang
Lululino – Zeltgeflüster
Beim Lululino gab es verschiedene Installationen. Unter anderem wurde eine Geschichte mit einem Schattenspiel erzählt. Ich fand diese Installation eher langweilig, aber ich denke, sie hat vor allem Kindern gefallen.

Sounds of the Sky
Gleich neben dem Lululino befand sich «Sounds of the Sky». Hier waren wolkenähnliche Gebilde über die ganze Fläche verteilt und leuchteten in unterschiedlichen Farben.

Capt’ain Mémo
Auch in dieser Region, aber gleich beim See befanden sich vier verschiedenfarbige Pedalos mit jeweils zwei Figuren. Diese konnten mittels eines Panels durch die Besucher beleuchtet werden.

Geometric Sky
In unmittelbarer Nähe befindet sich das Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL). Dort wurde das grosse Vordach mit geometrischen Mustern beleuchtet, welche sich im Wasserbecken spiegelten.


The Apothecary’s Awakening
An der alten suidterschen Apotheke wurde eine Geschichte in Form einer Projektion erzählt. Ich fand diese Installation nicht so beeindruckend.
Lichttunel
Viel beeindruckender fand ich den Lichttunnel, welcher kurz nach der Apotheke einen ganzen Strassenabschnitt bunt beleuchtete.

Tanz der Fische
Auch den Tanz der Fische fand ich sehr eindrücklich. Mich haben vor allem die Fische, welche sich auf dem Kopfsteinpflaster und den umliegenden Häusern bewegten, fasziniert.

Juwelier Kurz
Wiederum enttäuschend fand ich jedoch das beleuchtete Fenster bei Juwelier Kurz.

Wobbly – Wir wollen tanzen! Luzern, tanzt du mit?
Auch die Beleuchtung des Rathauses fand ich gegenüber dem letzten Besuch sehr enttäuschend. Es wurden drei Figuren auf das Rathaus projiziert, welche sich bewegten. Diese waren so lieblos gestaltet, dass kaum jemand tanzen wollte.

Echo & Be the Max
Diese beiden Installationen ermunterten die Zuschauer zum Mitmachen. Bei Echo ging es darum zu schreien, um die Installation zum Leuchten zu bringen, und beim Be the Max wurde das eigene Gesicht auf eine Gebäudefassade projiziert.

Sunflowers
Vor der Matthäuskirche standen ganz viele Sonnenblumen. Ich fand dieses Sonnenblumenfeld wunderschön.

Nationalquai
Beim Pavillon am Nationalquai befanden sich verschiedene Lichtinstallationen. Nachfolgend ein kurzer Überblick.
Zum kleinen Platz gelangt man durch eine Allee, welche in den Farben Rosa und Blau angestrahlt wurde. Auch beim kleinen Platz stehen die grossen LILU-Buchstaben, welche immer wieder die Farbe wechseln.

Der Wuselhain
Dies war wiederum eine Installation, bei welcher man sich aktiv einbringen konnte. Man konnte einen QR-Code scannen und einen Avatar gestalten. Wenige Minuten später sah man den eigenen Avatar durch die projizierte Landschaft spazieren.

Blütenzauber
Auch beim Platz befindet sich ein kleiner Blütenzauber. Drei Blumenfelder, welche immer wieder die Farbe wechseln. Die Installation war klein, aber niedlich.

Breathe
Auf dem Weg zum Mandarin Oriental befand sich in Ufernähe ein schönes Wasserspiel, welches in wechselnden Farben gezeigt wurde. Ich fand dieses wunderschön und hätte dort stundenlang verweilen können.

Octo.Lux
Beim Seebad hatte sich ein riesiger Oktopus breitgemacht. Seine Tentakel reichten vom Dach bis zum Eingang bzw. Steg des Seebades.

Flower Explosion
Das Mandarin Oriental befindet sich etwas ausserhalb und es wurde mit einem bunten Blumenmuster beleuchtet.

An vielen Standorten der Lichtinstallationen gab es Verpflegungsmöglichkeiten. Sei es nun ein Restaurant oder ein Stand, an welchem man etwas essen konnte und meistens auch etwas Warmes trinken kaufen konnte.
Tipps
Nachfolgend meine Tipps zu einem Besuch des Lichtfestivals:
- Zieh dich warm an. Es ist wirklich kalt draussen, vor allem, wenn man so lange an der frischen Luft ist.
- Mach den kostenlosen Rundgang und verweile dort, wo es dir am besten gefällt.
- Besuche, wenn möglich, eine Show in der Jesuitenkirche.




