In meinem Jahresrückblick 2024 nehme ich dich mit auf meine persönliche Reise als Bloggerin. Natürlich dürfen auch meine Reiseziele in diesem Jahr nicht fehlen.
Zu Beginn des Jahres hatte ich noch keine Idee, was mich als Bloggerin erwartet und ob ich meine Ziele bzw. Erwartungen erreichen werde. Es hat gut funktioniert, finde ich. Ich habe insgesamt über 60 Blogartikel veröffentlicht und habe mein Ziel, jede Woche einen Blogartikel zu veröffentlichen, erreicht.
Das grosse Highlight 2024 war die Reise nach Japan, wo wir überwiegend mit dem Zug unterwegs waren. Aber auch die Reisen nach Italien waren wunderschön und haben kulturell wie kulinarisch immer viel zu bieten.
Auch Ausflüge und Wanderungen in der Schweiz standen dieses Jahr wieder auf dem Programm. Zu Beginn des Jahres habe ich einige Schweizer Städte besucht und bin oft mit dem Zug gefahren.
Meine Themen und Highlights im Jahr 2024
Ich habe begonnen, regelmässig zu bloggen
Der Jahresrückblick 2023 war mein erster Blogartikel. 10 Monate davor hatte ich bei WordPress meine Domain reserviert, ein Hosting-Paket gekauft und einmal mit dem Schreiben eines Blogartikels begonnen. Ich habe diesen auch bis zum heutigen Zeitpunkt nicht veröffentlicht, da er mir nicht perfekt schien. Wenn ich Lust und Muse habe, werde ich den Artikel über das Fêtes des lumières in Lyon im nächsten Jahr von Grund auf neu schreiben und veröffentlichen.
Bis heute habe ich über 60 Blog-Artikel veröffentlicht, und das macht mich wirklich stolz. Ich hätte anfangs nicht gedacht, dass ich es schaffe, jede Woche einen Blogartikel zu schreiben. Auch wenn ich zu Beginn des Jahres oft erst am Sonntagabend den Artikel geschrieben habe.
Meine Reisen im Jahr 2024
Ich nutzte seit vielen Jahren die Polarsteps-App, um meine Reisen zu tracken. In diesem Jahr hat der Anbieter der App zum ersten Mal einen personalisierten Jahresrückblick erstellt. Du wirst einige Screenshots in meinem Jahresrückblick finden. Als Erstes einmal meine Reisekarte 2024

Da wir den Jahreswechsel in Edinburgh feierten, war dies auch mein erstes Reiseziel im Jahr 2024. Weiter ging es dann ein paar Mal nach Italien und zu guter Letzt nach Japan. Selbstverständlich war ich auch immer wieder in der Schweiz unterwegs.
Neapel – Gleich zweimal dieses Jahr
Nach Neapel, genauer gesagt in die Region, sind wir im Juni gereist. Seit ich denken kann, finde ich die Geschichte von Pompeji spannend und faszinierend. Wir haben dort und haben vor allem historische Stätten in der Region besucht. Zudem waren wir noch auf dem Vesuv. Für die Besichtigung von Neapel hatten wir jedoch zu wenig Zeit.


Im Oktober ging es dann nochmals Richtung Neapel. Dieses Mal hatten wir mehr Zeit für Neapel eingeplant. So konnten wir noch vieles machen und sehen, was wir auf der ersten Reise nicht gesehen hatten. Weiter haben wir noch etwas Zeit für einen kurzen Roadtrip eingeplant. Wir reisten der Amalfiküste entlang und es ging dann weiter Richtung Salerno und Cliento.

Die Unterschiede auf dem Roadtrip hätten grösser nicht sein können. Auf der einen Seite die überlaufene Amalfiküste, wo wir kaum Halt gemacht haben, geschweige dann etwas angeschaut haben. Auf der anderen Seite war da ein kleines Dorf (Lustra), das ich zufälligerweise im Cliento entdeckt habe. Besonders schön war die Übernachtung im Castello di Rocca.

Neapel ist eine bunte und laute Stadt. Man muss das mögen. Mir hat die Reise dorthin gut gefallen, denn es gibt so viele Kontraste, die diese Stadt so spannend machen.
Auch das Essen in Neapel und der Region war vorzüglich. Sei es nun die (frittierte) Pizza und Sfogliatella, das Gebäck der Stadt Neapel oder der leckere Büffelmozzarella aus der Region Campana.


Japan – Eine spannende Reise
In der Regel mache ich einmal im Jahr einen dreiwöchigen Roadtrip, manchmal wird daraus auch eher eine Rundreise. 2024 ging es nun nach Japan. Ich wollte schon lange einmal dorthin, doch Corona und andere Dinge haben die Pläne immer wieder durchkreuzt.
Mitte November war es dann so weit und wir reisten nach Japan. Die Reise habe ich anhand von Reiseführern, verschiedener Blogartikel und Tipps von anderen geplant.
Aufgrund von verschiedenen Erfahrungen/ mpfehlungen von Arbeitskollegen habe ich mich entschieden, die Reise selbst zu planen und zu buchen. Der Aufwand dafür war gross und ich weiss nicht genau, ob ich die Reise nochmals selbst buchen würde oder über das Reisebüro meines Vertrauens.
Wir sind nach Tokyo geflogen und von dort aus ging es dann mit dem Shinkansen und auch mit anderen Zügen Richtung Süden.

Kyoto
Der erste Stopp nach Tokyo war Kyoto. Die alte Kaiserstadt ist für viele Touristen ein Highlight, so war für mich klar, dass ich auch dorthin wollte. Am ersten Tag sind wir um 5.30 Uhr aufgestanden, um den Sonnenaufgang im Kiyomizu-dera Tempel zu bestaunen. Leider hatten wir kein Glück und die Sonne schien an diesem Tag nicht. Dennoch konnten wir den Tempel noch mehr oder weniger in Ruhe bestaunen, bevor um 8 Uhr morgens die vielen Touristen kamen.

Danach ging es weiter zum goldenen Tempel. Hier hatte es bereits um 9 Uhr viele Menschen, sodass wir nicht allzu lange hier blieben. Eigentlich stand der Bambuswald Arashiyama noch auf unserem Programm, aufgrund des erwarteten Besucheransturms sowie der fortgeschrittenen Zeit haben wir uns entschieden, diesen nicht zu besuchen. Zumal wir in Kamakura bereits in einem kleinen Bambuswald waren. Wir blieben dafür noch etwas länger im Geisha-Viertel von Kyoto.



Während unseres Aufenthalts machten wir natürlich auch noch beim Fushimi-Inari-Schrein Halt. Die vielen aneinandergereihten roten Tore verbindet jeder sofort mit Japan. Im unteren Teil hatte es viele Leute und man konnte weder die Atmosphäre geniessen noch tolle Fotos machen. Spaziert man zum oberen Teil des Schreins, ist man mehr oder weniger alleine und kann die Ruhe geniessen und Fotos machen.

Osaka
Der nächste Halt in einer grösseren Stadt war derjenige in Osaka. Das Ziel hier war nicht der Besuch der Stadt, sondern der Besuch der Universal Studios. Hier wollten wir hauptsächlich Achterbahnen fahren. Dennoch gingen wir am Abend in die Stadt und waren auf dem Tsutenkaku-Turm. Anschliessend haben im lebendigen Naniwa-Viertel gegessen.


Die Bahnen der Universal Studios waren toll, auch wenn ich die ein oder andere Bahn aus den USA gekannt habe.

Hiroshima
Nach einem vergnüglichen Teil ging es nach Hiroshima, wo ein trauriger Teil von Japans Geschichte spielte.

Beim Besuch des Friedensparks wurde man sich der tragischen Schicksale der Menschen, die zum damaligen Zeitpunkt in der Stadt lebten, wieder bewusst. Neben all dem Leid, das Hiroshima heimsuchte, gab es aber auch viele Momente der Zuversicht.

Insel Kuyushu
Nun ging es weiter in den Süden auf die Insel Kuyushu. Dieser Teil von Japan ist deutlich weniger touristisch als der bisherige, obwohl die südliche Insel auch sehenswert ist. Hier gibt es viel Natur, z. B. im Aso-Kuju Nationalpark mit vielen unterschiedlichen Landschaften.
Der Vulkan Aso ist nach wie vor aktiv, und im November 2024 war es nicht möglich bis zum Kraterrand zu gehen, da der Vulkan giftige Gase ausgestossen hat. Man konnte jedoch bis zu einem Parkplatz hochfahren. Am besten sah man den Vulkan und die Wolke jedoch vom Besucherzentrum aus. Man kann dort einen Hügel hinaufgehen und von dort aus hat man eine gute Sicht auf den Vulkan.

Vom Vulkan ging es weiter über das Grasland und einige Pässe nach Hiji ins Harmonyland und anschliessend nach Beppu. Die Stadt ist primär für die heissen Quellen bekannt. Diese sprudeln überall. Man sieht deshalb auch Wasserdampf, der an beliebiger Stelle aus einer Strasse strömt. Es sieht teilweise sehr gespenstisch aus. Aufgrund der vielen heissen Quellen gibt es hier auch zahlreiche Onsen.


In Beppu gibt es verschiedene heisse Quellen, die ganz unterschiedlich aussehen und besichtigt werden können. Wenn man etwas Zeit mitbringt, kann man an einigen Quellen ein Fussbad im warmen Wasser nehmen. Da wir zurück auf Fukuoka mussten, um unseren Flug noch zu erwischen, blieb uns für ein ausgiebiges Fussbad leider keine Zeit.

Kanazawa
Der Flug nach Kanazawa war kurz und angenehm. Die Stadt, welche rund 3 1⁄2 Stunden von Tokyo oder Kyoto entfernt ist, hat viel zu bieten und ist bisher nicht so touristisch wie andere Städte.


Besonders sehenswert ist der Garten Kenroku-ren, einer der berühmtesten Gärten in Japan, sowie die vielen kleinen historischen Viertel. Es gibt in Kanazawa auch einen sehenswerten Fischmarkt, auf dem asiatische Touristen bereits am frühen Morgen rohen Fisch essen … Ich würde den Markt deshalb eher gegen Mittag besuchen.


Tokyo
Nach Kanazawa ging es dann wieder zurück nach Tokyo, wo wir zum einen Disney World besuchten und zum anderen im Stadtteil Shibuya übernachteten. Zu Beginn unserer Reise haben wir in einem Geschäftsviertel übernachtet. Shibuya war im Vergleich zu diesem Viertel sehr laut. Wenn man bedenkt, dass Tokio eine Grossstadt mit rund 10 Millionen Einwohnern ist, so ist es auch in Shibuya relativ leise.


In Tokyo waren wir auf drei Aussichtstürmen, haben viele Tempel gesehen und waren lecker Essen. Die Details zu Tokyo wirst du in den nächsten Wochen auf meinem Blog lesen können.


Wir haben natürlich nicht nur die grossen Städte besucht, aber im Sinne einer Zusammenfassung habe ich hier einmal die grösseren Stopps erwähnt, da dies sonst den Rahmen des Jahresrückblicks sprengen würde. Ich plane den Blogartikel über unsere Rundreise durch Japan im Februar zu schreiben, davor sollten noch einige Artikel zu grösseren Städten in Japan erscheinen. 😉
Transportmittel
Die Polarsteps-App hat mich im personalisierten Jahresrückblick darauf aufmerksam gemacht, dass ich wohl Shinkansen-Meister sein müsste, so viel sind wir mit dem Schnellzug gefahren.
Ich teile diese Einschätzung. Wir waren im Gegensatz zu vielen anderen Reisen fast ausschliesslich mit der Bahn unterwegs und ich fand das auch sehr angenehm.
Das Reisen mit der Bahn ist in Japan deutlich anders als in der Schweiz. Hier wird im Zug selten bis gar nie gesprochen. Es wird auf keinen Fall telefoniert oder laut Musik gehört. Auf den langen Fahrten mit dem Shinkansen wird oft gegessen, aber natürlich nur Speisen, die nicht stark riechen, und der Abfall wird selbstverständlich korrekt entsorgt.

Fazit
Japan ist eine sehr faszinierende Reisedestination. Die Kultur ist ganz anders als diejenige in Europa. Bewegt man sich nur ein wenig abseits der bekannten Touristenpfade, so ist das Land extrem vielfältig. Auch das Essen ist sehr vielfältig und beschränkt sich bei weitem nicht nur auf Sushi und Ramen. Es gibt deutlich mehr zu entdecken.
Die Japaner sind grundsätzlich sehr hilfsbereit und sollten sie kein Englisch sprechen, so setzen sie Hilfsmittel ein, um sich zu verständigen.
Ob ich nochmals ja nach Japan reisen würde: Ja, aber nicht mehr an die Orte, an denen ich schon war. Ich liebe es, Neues zu entdecken, und deshalb würde ich wahrscheinlich eher Richtung Norden gehen.
Bahnreisen – Bin ich nun ein Bahnfan?
Gemäss der Polarsteps-App soll meine Reisepersönlichkeit «Der Bahnromantiker» sein. Doch stimmt das wirklich?

Ich liebe Roadtrips und bin oft mit dem Auto unterwegs, deshalb hat mich diese Analyse erstaunt. Wenn ich aber auf das Jahr 2024 zurückblicke, stimmt das wohl.
Ich war mit dem Bernina Express, dem Glacier Express und dem Shinkansen unterwegs. Das Auto habe ich während meiner Reisen im Jahr 2024 selten benutzt. Deshalb stimmt diese Analyse wohl, obwohl ich es ziemlich erstaunlich finde. 😉


Wanderungen
Dieses Jahr bin ich deutlich weniger gewandert als im letzten Jahr. Irgendwie fand ich das Wetter nicht so toll und hatte auch grundsätzlich weniger Lust, wandern zu gehen.
Dennoch habe ich zwei tolle Wanderungen gemacht, welche ich hier gerne mit euch teilen würde.
Rund um den Stadler Berg
Um den neuen Stadler Turm zu sehen, habe ich im Mai eine Wanderung rund um den Stadler Berg gemacht. Obwohl ich die Region seit meiner Kindheit sehr gut kenne, habe ich wieder neue Sachen entdeckt.

Aber auch bekannte Orte wie meine Lieblingsgrillstelle am Stadlerberg habe ich nach so vielen Jahren wieder gefunden. Es ist meine Lieblingsgrillstelle, weil es dort so viele Waldheidelbeeren gibt. 🙂 Mehr dazu erfährst du im Blogartikel zum Stadler Berg.

Thurgau-Wanderung «Blütensepp»
Die Thurgau-Wanderung «Blütensepp» habe ich Anfang April gemacht. Besonders schön waren die blühenden Apfelbäume sowie auch das tolle Wetter.

Es ist eine sehr einfache Wanderung, welche für jedermann geeignet ist. Anschliessend an die Wanderung kann man das nahe gelegene Arbon noch erkunden und dort essen gehen.

Polarlichter in der Schweiz
Das war eines meiner Highlights, das ich weder planen noch buchen konnte und eher dem Zufall zu verdanken habe, war, dass ich Polarlicht in der Schweiz gesehen habe. Als ich am Freitagabend ausnahmsweise mit dem Auto vom Geschäft nach Hause gefahren bin, habe ich im Radio gehört, dass die Chance heute, Polarlichter in der Schweiz zu sehen, sehr gross sein soll.

Tatsächlich habe ich in diesem Jahr das erste Mal Polarlichter in der Schweiz gesehen. Es war einfach grossartig und hat mich zusätzlich motiviert, im Jahr 2025 nochmals in den hohen Norden zu reisen, um Polarlichter zu fotografieren, aber dazu später mehr.
Weitere schöne und besondere Momente im Jahr 2024















Mein 2024-Fazit
Worauf bin ich 2024 stolz?
- Ich habe endlich mit dem Bloggen angefangen und das auch durchgezogen
- Ich bin am Freitagabend im Feierabendverkehr von Pompeji ins Zentrum von Napoli gefahren. Der kleine Fiat 500, den wir gemietet haben, hat das ohne Kratzer überstanden und mein Beifahrer auch. 🙂
- Meine Website habe ich laufend weiterentwickelt und optimiert
Was war die beste Entscheidung, die ich 2024 getroffen habe?
Anfangen zu bloggen, war die beste Entscheidung, die ich 2024 getroffen habe. Ich habe bisher nur positive Rückmeldungen erhalten und freue mich darüber, andere Menschen zu inspirieren.
Erste Male: Das habe ich 2024 zum ersten Mal erlebt / gemacht.
- Meinen Blog gestartet und viele Blogartikel geschrieben
- Japan erkundet
- Zweimal nach Napoli gereist
- Pompeji und weitere historische Stätten entdeckt
- Ein Taylor Swift Konzert besucht
- Ein Film im Munot Kino gesehen
- Frittierte Pizza gegessen
- Sushi vom Band gegessen
- Shinkansen gefahren
- Viele japanische Süssigkeiten gegessen, auch wenn diese speziell ausgesehen haben
- Eine Website neu aufgesetzt
- Versucht mich mit Google Analytics anzufreunden
- Mich mit allen «lustigen» Dingen rund ums Bloggen beschäftigt, wie Datenschutzerklärung oder Impressum
Welche wichtigen Lektionen hat mir 2024 mitgegeben?
Google Analytics und ich werden 2024 wohl keine Freunde
Irgendwie habe ich bisher nicht geschafft, meine Besucherzahlen auf der Website auszuwerten, bis etwa vor drei Monaten hat das wunderbar funktioniert und jetzt geht das nur mehr schlecht als recht. Als «Gwudernas» interessiert es mich natürlich brennend viele und welche Menschen meinen Blog lesen. 🙂
Nicht alle Tools sind ganz so einfach wie WordPress und können mehr oder weniger intuitiv bedient werden…. So zum Beispiel GeoMaps. Aber auch diese Nuss werde ich im Jahr 2025 noch knacken.
Von Nichts kommt nichts
Ein einfacher Glaubenssatz, welcher mich schon länger prägt; «von nichts kommt nichts.» Ich konnte dieses Jahr, obwohl ich während des Rock and hike unverletzt blieb, nicht im Ziel einlaufen. Der Hauptgrund war, dass ich schlicht und einfach zu langsam war und es wahrscheinlich nicht innerhalb von 12 Stunden geschafft hätte.
Im Jahr 2023 habe ich mich deutlich besser auf die 50-Kilometer-Wanderung vorbereitet als in diesem Jahr. Dies hatte sicherlich damit zu tun, dass wir in den Ferien Anfang 2023 auf den Kapverden auf Santo Antão, Fogo und Santiago auch wandern waren.
Was habe ich gelernt? Ich muss mich wirklich auf ein Ziel fokussieren und die Priorität dort setzen, wo es für mich wichtig ist. Obwohl im April 2025 meine Weiterbildung startet, möchte ich genügend Zeit haben, um mich auf den Rock and hike bewusst vorzubereiten.
Wofür bin ich 2024 besonders dankbar?
Im Rahmen der Blogparade hat Julia Pracht gefragt: «Was hast du auf Reisen über dich gelernt?» Meine Antwort lautete schlicht und einfach: Dankbarkeit.
Reisen in ärmere Länder wie Kapverden oder Kuba lassen mich immer wieder dankbar werden für so viele Sachen, welche wir als selbstverständlich ansehen.

Ich bin auch 2024 dankbar, dass ich in einem privilegierten Land lebe und so viel reisen kann, ohne mir Gedanken zu meiner Sicherheit machen zu müssen.
Dankbar bin ich auch dafür, dass uns beim Erdbeben in Japan nichts passiert und wir im Hotel sicher waren.
Was waren meine grössten Herausforderungen im Jahr 2024?
Für mich war es ziemlich anstrengend, alles unter einen Hut zu bringen. Ich wollte regelmässig bloggen, reisen und natürlich arbeite ich auch noch Vollzeit in einem Unternehmen.
Anfang des Jahres habe ich das Wochenende oft genutzt, um kurze Ausflüge zu machen. Dann fehlte mir aber die Zeit, um einen Blogartikel darüber zu schreiben. Zudem hat mich das Schreiben eines Artikels auch noch sehr viel Zeit gekostet. Das hat sich zum guten Glück im Laufe des Jahres geändert, und ich komme nun in der Regel ziemlich zügig voran.
Irgendwie habe ich mein Ziel, dieses Jahr am Rock and hike ins Ziel zu laufen, aus den Augen verloren und mich nicht mehr seriös darauf vorbereitet. Sei es, dass ich nicht mehr so viel wandern war oder ich auch den Fokus nicht mehr so auf das Krafttraining gelegt habe.
Was ist 2024 richtig gut gelaufen?
Mein Highlight war sicher, dass die Planung mit der Reise nach Japan so gut aufgegangen ist. Wir haben das ein oder andere Ziel ausgelassen oder auf einen anderen Tag verschoben, aber im Grossen und Ganzen sind wir meinem Plan gefolgt. Trotzdem hatten wir aus meiner Sicht genügend Flexibilität, um spontan etwas anderes zu machen.
Auch beim Bloggen und der Website habe ich einen grossen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Mit über 60 Blogartikeln habe ich mein Ziel: Jede Woche einen Blogartikel übertroffen. Auch die Website hat sich im Laufe des Jahres einige Male verändert.
Mein 2024 in Zahlen
- Aktueller Stand meiner Instagram-Follower: 61 (0)
- Anzahl veröffentlichter Blogartikel: 64 (0)
- Zurückgelegte Kilometer während Wanderungen: 199 Kilometer (325)
- Zu Fuss zurückgelegte Distanz während der Japanreise: 232 Kilometer
- Zurückgelegte Distanz auf allen Reisen: 35’813 Kilometer
Zahlen in Klammern entsprechen den Werten des Vorjahres
Mein Ausblick auf 2025
Was ich 2025 anders (besser) mache
- Meine Website soll noch ansprechender werden
- Ich werde wieder mehr wandern
- Ich werde mehr Wochenendreisen planen
- Google Analytics und ich werden Freunde 🙂
- Ich nutze die Möglichkeiten von GeoMaps und wenn das Tool meine Erwartungen / Anforderungen nicht erfüllt, dann kommt es auch wieder weg.
Diese Abenteuer erlebe ich 2025
Zuerst einmal geht es in den hohen Norden, konkret nach Finnland. Im Rahmen einer Fotoreise von fotoreisen.ch werde ich mich dort erneut auf die Jagd nach den Polarlichtern machen. Ich hoffe sehr, dass das Wetter gut wird und wir Polarlichter sehen können. Denn dieses Naturphänomen fasziniert mich schon seit Langem. Ich war deshalb auch schon zweimal mit fotoreisen.ch im hohen Norden, um Polarlichter zu fotografieren.
Ich weiss bisher nicht, wohin mich meine längere Reise nächstes Jahr führen wird, aber einige Ideen habe ich schon. Nachdem ich 2024 in Asien war, würde ich gerne nach Afrika reisen, aber evtl. geht es auch wieder einmal in die USA in die vielen Freizeitparks in der Region von Orlando. Aber braucht es dafür wirklich drei Wochen? Auch wäre es toll, nochmals nach Asien zu reisen, zum Beispiel nach Vietnam oder Kambodscha. Der Jahresrückblick von Moni (Camping mit Kind) hat aber auch das Baltikum wieder auf die Liste gebracht. Viele Ideen, mal sehen, wohin die Reise führt.
Ich habe eigentlich noch gar keine Pläne, obwohl das einmal mein Ziel war. Zumal ich das ganze auch auf meine Weiterbildung im nächsten Jahr abstimmen muss / möchte.
Diese grossen Projekte gehe ich 2025 an
Newsletter
Das Projekt Newsletter habe ich lange vor mir hergeschoben. Ich habe zwar mal einen Newsletter aufgesetzt und bin nun aber nicht wirklich zufrieden. Dieses Projekt gehe ich im neuen Jahr an.
Website optimieren
Es gibt noch viele Dinge an meiner Website, die ich optimieren möchte. Auch wenn es auf den ersten Blick nur kleine Dinge sind, die mich nerven. Ich will diese Dinge nun verbessern.
Weiterbildung
Meine Weiterbildung wird mich von April bis Oktober ziemlich intensiv beschäftigen. Ich freue mich sehr darauf, im Bereich Leadership etwas Neues zu lernen, neue Leute kennenzulernen und mich mit anderen auszutauschen.
Meine Ziele für 2025
- Ich werde beim «Rock and hike» endlich über die Ziellinie laufen. Ich betrachte die letzten beiden Jahre als Etappenziele und freue mich auf 2025.
- Ich möchte meinen Newsletter nun endlich richtig aufsetzen und ihn bewerben. So sollen Personen, die mir nicht auf Instagram folgen können oder wollen, auch immer wissen, wann es neues von mir gibt.
- Während meiner Ferien möchte ich die Grand Tour Switzerland mit dem Auto fahren und bei möglichst vielen Fotospots einen Halt einlegen und ein Foto machen. Ob ich mit darauf auf dem Bild bin, lasse ich noch offen. 🙂
- Um mich optimal auf den «Rock and hike» vorzubereiten, möchte ich mehr wandern als im Jahr 2024. Weiter möchte ich meine Kraftübungen dafür im nächsten Jahr regelmässig in mein Training einplanen.
- Ich beginne im April 2025 eine berufliche Weiterbildung. Diese möchte ich erfolgreich absolvieren.
- Ich möchte endlich wieder Fotobücher machen. Während der Corona-Pandemie hatte ich das Ziel, jeden Monat ein Fotobuch von meinen Reisen zu machen. Dieses Ziel habe ich sogar übertroffen. Fotobücher möchte ich wieder vermehrt machen, ob es nun jeden Monat ein Fotobuch sein muss weiss ich noch bisher nicht. Mindestens zwei möchte ich im Jahr 2025 machen.
Mein Motto für 2025
Ich habe mich lange gesucht, bis ich ein Motto gefunden habe, das passt. Nun ist es da:
Ich schaffe das!
Im Blogartikel über mein Motto 2025 erfährst du mehr darüber.





Pingback: KW01/2025: Alle TCS-Blogartikel - The Content Society
Liebe Anita,
willkommen in der Blogosphäre! Ja, das erste Jahr als Bloggerin ist aufregend oder eben auch nicht: Mein Blog ist nach dem Start erst einmal wieder in den Dornröschenschlaf gefallen 🙈 Das Wichtigste ist: Dran bleiben!
Japan klingt wirklich spannend und möchte ich auch einmal besuchen. Vorher möchte ich mir aber noch einen anderen großen Traum erfüllen: Eine Rundreise durch die USA.
Viele Grüße
Miriam
Liebe Miriam
Danke für dein nettes Feedback.
Die USA sind immer ein tolles Reiseziel. Ich war schon 9x Mal dort. 🙂 Tipps zu USA werde ich laufend veröffentlichen. 😉
Viele Grüsse
Anita
herzlichen.Glückwunsch zu deinem ersten Jahr als Bloggerin. und dann gleich so viele Artikel!
bei mir waren es 2024 tatsächlich unglaubliche zehn Jahre… allerdings habe ich «nur» etwa zwei Artikel pro Monat veröffentlicht…
Da hast du ja schon eine wichtige Erkenntnis von deiner Kampanienreise mitgebracht: Italien ist so viel mehr als sie überlaufenen Ecken. es gibt da so viel zu entdecken.
seit ich hier wohne, erkunde ich gerade besonders gern das unbekannte Italien.
Hab ein gutes neues Jahr!
Liebe Ilona
Vielen Dank für deine netten Worte.
In Italien gibt es viele schöne Orte. Mir gefallen die Marken (Le Marche) besonders gut. Irgendwann folgt dann auch mal noch ein Artikel dazu. 😉
Auch dir ein gutes neues Jahr.
Liebe Anita,
ein toller Blog. Und er wird sich sicher noch entwickeln und dann freundest du dich vielleicht auch mit google an. Zumindest vorübergehend, denn die wechselnden Algorithmen sind echt ein Graus für Reiseblogger.
Witzig, dass du auch in Neapel und Pompeji warst. Ich auch.
Ich gehe gleich mal auf Instagram, um dir zu folgen.
Mach weiter so. Dein Blog ist es wert.
Liebe Grüße in die Schweiz
Liane
Liebe Liane
Danke für das nette Feedback.
Ich bin positiv, was Google Analytics anbelangt. Irgendwann klappt das schon. 😉
Liebe Grüsse
Anita
Liebe Anita,
vielen Dank für diesen wundervollen Rückblick! Japan steht auf meiner Wunschreiseliste und ich habe mit Begeisterung deinen Bericht gelesen!
Ich wünsche dir, dass sich 2025 alle deine Wünsche erfüllen und bin schon gespannt, wo es dich hinführen wird!
Alles Liebe,
Moni
Liebe Moni
Vielen Dank für dein tolles Feedback.
Nun habe ich auch deinen Jahresrückblick gelesen. Ich fand den Teil über eure Reise ins Baltikum besonders interessant. Ich habe es bisher nur bis nach Riga geschafft. Mal sehen, was 2025 noch alles kommt. 🙂
Liebe Grüsse
Anita