Reisende auf Aussichtspunkt mit Blick ins Tal und auf Berge

Warum ich meine Meinung über Reiseblogger geändert habe

Früher habe ich gedacht, dass alle Reiseblogger nur auf kommerziellen Erfolg aus sind. Heute weiss ich, dass dem nicht so ist. Klar gibt es Reiseblogger, die auf kommerziellen Erfolg aus sind. Aber es gibt auch andere, die ihre Erlebnisse, Erfahrungen und ihr Wissen einfach teilen wollen. Für viele ist es das Ziel, andere zu inspirieren.

So habe ich früher über Reiseblogger gedacht

Ich dachte immer, dass Reiseblogger, Personen sind, welche primär im Mittelpunkt stehen und mit ihren Reisen prahlen wollen. Ich ging davon aus, dass viele dies primär aus der Motivation heraus tun, möglichst viel Geld zu verdienen, und deshalb nur das empfehlen, wofür sie auch bezahlt werden. Aus meiner Sicht standen bei Reise-Influencern kommerzielle Aspekte im Vordergrund.

Ich hatte auch immer das Gefühl, dass sich Reiseblogger immer auf Reisen befinden und ständig irgendwo, irgendwas posten.

Warum ich 2021 meine Meinung über Reiseblogger geändert habe

2021 war ich auf der Suche nach Informationen über die Marken (Le Marche, Italien). In meinem Italienischunterricht habe ich einen Artikel über die Marken gelesen. Meine Italienisch-Lehrerin hat ebenfalls von der Region geschwärmt. Reiseführer gab es einen über die Marken, aber die Informationen darin waren nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Aufgrund meiner Google-Suche bin ich auf den Reiseblog von Travelita gestossen.

Ich kann nicht mehr genau sagen, wann ich auf den Blog von Travelita gestossen bin, aber das war der Zeitpunkt, ab dem ich meine Meinung über Reiseblogger geändert habe. Auf der FAQ-Seite habe ich gelesen, dass Anita Brechbühl, das Gesicht hinter Travelita, 80 % in einem Raum- und Verkehrsplanungsbüro arbeitet. Für sie ist das Bloggen ein zeitintensives Hobby. Diese Aussage von Anita hat mich überzeugt, dass Reiseblogger nicht immer kommerziell agieren und darauf aus sind, irgendwelche Goodys zu erhalten. Viel mehr gefällt ihr Job und sie will nicht vom Bloggen leben können.

Vergangenes Jahr habe ich beim Treffen von The Content Society Steffi von Steffis Traumzeit kennengelernt. Auch sie arbeitet immer wieder, um sich ihre längeren Auszeiten finanzieren zu können. Sie hat und sucht auch Kooperationen, aber auch meiner Sicht auf eine sehr angenehme und ehrliche Art.

Heute weiss ich: Reiseblogger sind nicht nur kommerziell geprägt!

Heute weiss ich, dass es Reiseblogger gibt, die nicht nur auf den kommerziellen Erfolg achten, sondern offen und ehrlich über ihre eigene Meinung schreiben. Es gibt auch solche, die nicht von ihrem Blog leben können und vor allem wollen.

Dies hat mich so geprägt, dass ich auf einmal auch mit dem Gedanken gespielt habe, selbst zu bloggen. Es benötigte allerdings noch einen kleinen Schubs durch eine Arbeitskollegin (Christine Traut).

Im Dezember 2023 habe ich dann im Rahmen des Jahresrückblogs (Jahresende-Challenge von Judith Peters) angefangen zu bloggen. Es war am Anfang noch etwas herausfordernd: ein neues Instagram-Profil erstellen. Mein altes privates, welches ich 2014 erstellt habe, war schon lange eingeschlafen und ich wollte dieses nicht für meinen Blog nutzen. Es gab noch vieles andere, was ich lernen musste, aber es hat immer Spass gemacht, und am 19. Dezember 2023 habe ich meinen ersten Blogartikel «Jahresrückblick 2023» veröffentlicht.

Ich schreibe aktuell aus Freude und habe auch nicht vor, dies zu ändern. Zurzeit ist es einfach ein Hobby, welches auch etwas kosten darf.

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