Illustration eines traditionellen koreanischen Tempels mit Schriftzug ‹South Korea› – Reisemotiv zu Kultur und Sehenswürdigkeiten in Südkorea

Südkorea: Das musst du für eine Reise wissen!

Südkorea fasziniert mit modernen Metropolen, stillen Tempeln und einer einzigartigen Esskultur 🇰🇷✨ Doch bevor du losreist, gibt es einige Dinge zu wissen: von Verständigung und Einreise über Transport, Unterkünfte hin zum Autofahren. In diesem Artikel findest du meine wichtigsten Erfahrungen und praktischen Tipps für eine entspannte und gut vorbereitete Reise durch Südkorea.

Verständigung/Sprache

Im Vorfeld unserer Reise haben wir betreffend der Verständigung in Südkorea gehört, dass es eher schwierig sei, sich auf Englisch zu verständigen. Wir haben auch diese Erfahrung gemacht: In den grösseren Städten wie Seoul ist die Verständigung auf Englisch kein Problem. Begibt man sich auf einen Roadtrip durch Südkorea und reist durch eher abgelegene ländliche Orte, so wird die Verständigung auf Englisch eher schwierig.

Wegweiser im Park in Südkorea mit Hinweisen zu Tempel, Museum und Naturpark inmitten von Wald und Natur.
Wegweiser in einem Park

Die Südkoreaner versuchen jedoch vieles, um sich mit den Touristen zu verständigen. Sei es, dass sie ihr Anliegen in ein Smartphone sprechen und es übersetzen lassen. Dieses Vorgehen ist bei jüngeren Koreanern sehr beliebt. Ältere setzen eher auf das Aufschreiben auf Papier. Dies ist nicht immer ganz einfach, da die Übersetzungsapps wie Google und Papago teilweise «lustige» Übersetzungen ausspucken.

Da viele Koreaner, auch jüngere, eher scheu sind, trauen sie sich oft nicht, ihre guten Englischkenntnisse einzusetzen. Da hilft es auch nicht viel, sich wie eine russische Touristin an einer Bushaltestelle zu verhalten: Sie hat eine Koreanerin lautstark und mehrfach aufgefordert, in ihr Smartphone zu sprechen. Das Resultat war, dass ich ihre Frage beantwortet habe.

Alles in allem kann gesagt werden, dass die Verständigung auf Englisch in der Regel etwas schwieriger ist als in anderen südostasiatischen Ländern. Die Koreaner sind jedoch sehr hilfsbereit, und wer sich gegenüber der lokalen Bevölkerung respektvoll verhält, kommt immer und einfach zum Ziel. 😉

Einreise nach Korea

Wir sind im Oktober 2025 nach Korea gereist und haben uns vorgängig auf der e-Arrival-Website, welche auf Englisch verfügbar war, registriert. Dort kann man in aller Ruhe die Einreiseformalitäten ausfüllen und erhält am Ende einen QR-Code. Nach der Passkontrolle, bei welcher man das Visum auf einem kleinen, ausgedruckten Kleber erhielt, wurden die Zollformalitäten erledigt. Hier konnte man einfach den QR-Code zeigen und danach durch den Zoll gehen.

Ab 2026 muss für Korea ein elektronisches Visum gelöst werden. Ich habe keine Erfahrungen mit diesem Prozess gemacht. Informationen dazu findest du auf der K-ETA-Website. Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.

T-Money-Card

Bei der T‑Money‑Card handelt es sich um eine Wertkarte, die primär in den öffentlichen Verkehrsmitteln in grösseren Städten eingesetzt werden kann. Sie kann auch für die Bezahlung der Maut auf Autobahnen verwendet werden.

Kaufen kann man die Karte in zahlreichen Shops wie 7-Eleven. Dort kann sie ebenfalls aufgeladen werden. Man kann die Karte auch gleich bei der Ankunft am Flughafen direkt bei der Bahnhofsstation kaufen. Anschliessend muss man sie an einem anderen Automaten aufladen.

Die T-Money-Card gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Man kann ganz normale Karten kaufen, aber auch solche, welche Portraits von K-Pop-Stars oder viele andere aussergewöhnliche Motive zeigen. Sie sind bei Touristen und Einheimischen ein beliebtes Sammelobjekt.

Südkorea Tmoney Karte mit LINE Friends Design – praktische ÖV-Karte für Reisen mit Bus und Metro.
T-Money Card

Unterkünfte

Grundsätzlich ist es sinnvoll, die Unterkünfte bereits einige Monate im Voraus zu buchen. Wir haben unsere Hotels teilweise erst in der Woche vor der Abreise gebucht. Dies hat dazu geführt, dass die Auswahl eingeschränkt war, sodass wir das nehmen mussten, was es noch gab.

Hotels

Während unserer Reise haben wir in nachfolgenden Unterkünften übernachtet:

  • Somerset Palace, Seoul
  • Kensington Hotel, Seorak
  • Sol Beach, Samcheok
  • Wadamjung Hanok Pension, Gyeongju
  • Taean Titan Hanok Beach Resort
  • Lotte Hotel, Busan
  • Hound Hotel, Suncheon
  • Hound Hotel, Daegu
  • Dandelion Pool Villa, Danyang
  • Lahan Hotel, Jeonju
  • Stanford Hotel, Andong
  • Ramada Plaza, Suwon
  • ENA Suite Hotel Namdaemun, Seoul

Details zu den einzelnen Hotels wirst du in den nächsten Wochen in den verschiedenen Blogartikeln finden.

Grösse der Zimmer

Ich empfand die Zimmer in Korea als komfortabel. Die Zimmer waren meistens ungefähr 20 m² gross. Es gab natürlich einige Ausnahmen in die eine oder andere Richtung.

Wie auch sonst, habe ich darauf geachtet, dass die gebuchten Zimmer genügend gross waren, damit Platz für auch ein etwas grösseres Gepäck war, und ich kann auch mal etwas an einem Tisch erledigen, wie Fotos bearbeiten oder Blog schreiben. 😉

Frühstück

Das Frühstück ist in den Hotels ziemlich unterschiedlich ausgefallen, es gab oft ein interkontinentales Angebot. Manchmal war die Auswahl gross und manchmal fiel diese auch eher bescheiden aus. Wie so oft in Asien gab es immer ein warmes Frühstück mit Suppen und Reis. Wir haben oft im Hotel gefrühstückt, sind aber gelegentlich auch in ein Café gegangen, um zu frühstücken.

Tempelunterkünfte

Wie auch in Japan gibt es in Korea sogenannte Templestay-Programme. Hier dauert der Aufenthalt in der Regel einiges länger und er ist oft mit weiteren Aktivitäten wie einer gemeinsamen Meditation oder Ähnlichem verbunden. In Korea gibt es eine eigene Website, auf welcher man die Tempelaufenthalte buchen kann. Wir haben uns aus Zeitgründen gegen einen Aufenthalt in einem Tempel entschieden.

Essen

Die koreanische Küche wurde von der chinesischen und der japanischen Küche beeinflusst. Auch die Amerikaner haben in Korea ihre Spuren hinterlassen. Die Küche ist sehr vielfältig und Kimchi ist auch über Korea hinaus bekannt. Ich habe deshalb auch einen separaten Blogartikel über das Essen in Südkorea geschrieben.

Autofahren in Korea

Korea hat ein relativ gut ausgebautes Netz mit öffentlichen Verkehrsmitteln, welche auch zügig unterwegs sind. Wir haben uns für das Auto entschieden, weil wir flexibler sein wollten.

Auto fahren in Korea ist definitiv anders als in Europa oder in den USA. Ich habe deshalb einen ausführlicheren Blogartikel geschrieben. Nachfolgend einfach einmal die wichtigsten Informationen zum Autofahren in Korea.

Führerausweis

Um in Korea ein Auto mieten zu können, muss man als Schweizer einen internationalen Führerausweis besitzen. Diesen kann man beim kantonalen Strassenverkehrsamt bestellen. Der Prozess ist je nach Kanton anders.

Unterwegs auf Koreas Strassen

Die Strassen in Korea sind einwandfrei ausgebaut und es gibt eigentlich keine schlechten Strassen, auch wenn man in etwas abgelegenere Orte reist. Die Strassen in einem kleinen Dorf können dann aber schon mal etwas enger und nicht ganz so gut ausgebaut sein.

Strassentunnel in Südkorea mit Verkehrsschild für kleine Fahrzeuge und 3,0 m Höhenbegrenzung in bewaldeter Berglandschaft.
Strassenschilder ausserhalb von Metropolen

Speziell in Korea ist sicherlich, dass die Autoscheiben alle dunkel getönt sind. Deshalb ist die Kommunikation mit allen anderen Verkehrsteilnehmern manchmal schwierig. Man sieht nicht, was der Fahrzeuglenker gerade macht: Ist er voll auf die Strasse konzentriert oder gerade am Smartphone?

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