Hoi, ich bin Anita und ich bin Reisende, Entdeckerin, Planerin und Hobbyfotografin. Ich wohne in einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Zürich.
Ich reise sehr gerne und mich faszinieren Reisen an unbekannte Orte. Aber auch Reisen in grosse Städte und bekannte Orte mache ich immer wieder.
Ich bin viel in der Schweiz und Europa unterwegs, aber auch die USA finde ich zum Reisen toll.
Meine Überzeugungen
Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Reisen ist unabhängig vom Wetter einfach ein tolles Erlebnis.
Unbekannte Orte haben einen speziellen Reiz.
Roadtrips sind die beste Reiseart, um ein Land/eine Region zu entdecken. Man kommt ganz einfach mit Leuten in Kontakt.
Sprachen sind Macht und diese Macht kann dir niemand wegnehmen. Auch wenn in der KI-Ära mit Sprachassistenten etc. vieles in der Verständigung einfacher wird, so bin ich der Überzeugung, dass das Beherrschen einer Landessprache viele Türen öffnen kann.
Zahlen, Daten, Fakten
Eine Ausbildung in der Reisebranche habe ich nicht, aber es gibt dennoch einige Zahlen, Daten und Fakten zu mir und zum Thema Reisen:
5 Sprachen sprechend und eine weitere lerne ich gerade
Fun Facts über mich
Hier einige Fun Facts über mich:
Ich plane Reisen meist sehr detailliert mit Mindmaps, halte mich aber selten an den Plan.
Meine Lieblingsfarbe ist himmelblau.
Mindestanforderungen an ein Auto: Es muss von A nach B kommen und die Farbe muss himmelblau sein. Mein aktuelles Auto ist ein himmelblauer Fiat 500e.
Ich liebe Roadtrips, aber nur mit Auto und Hotel. Ich bin kein Fan von Wohnmobilen und Ähnlichem.
Ich schreibe zwar einen Reiseblog, informiere mich aber als Vorbereitung für meine Reisen mehrheitlich in Büchern oder Zeitschriften.
Ich reise in der Regel nie zweimal an denselben Ort. In die nachfolgenden Städte würde ich sofort wieder reisen, obwohl ich in allen schon dreimal war:
Meine Reiseerlebnisse teile ich hier, um andere Menschen zu inspirieren und Tipps zu geben.
Anita Obrist: Biografie
Anita Obrist ist Reisebloggerin, Entdeckerin, Planerin und Hobbyfotografin aus der Nähe von Zürich. Auf ihrem Blog «Reisen himmelblau» schreibt sie seit 2024 über ihre Reiseerlebnisse – von spannenden Fernreisen bis zu Entdeckungen in der Schweiz. Mit persönlichem Blick, praktischen Tipps und viel Liebe zum Detail möchte sie andere Menschen inspirieren und dabei helfen, Reisen einfacher zu planen und bewusster zu erleben.
Bereiste Länder
Die detaillierte Liste mit allen Verlinkungen findest du unter «Meine Reiseliste».
Bei längeren Reisen durch die USA gehört für mich ein Freizeitpark fast schon zum Pflichtprogramm. In Texas wollte ich deshalb unbedingt Six Flags Over Texas in Arlington bei Dallas ausprobieren.
Ich hatte mich primär auf die Achterbahnen gefreut – und davon gibt es im Park einige. Was ich allerdings nicht ganz auf dem Radar hatte: die Wartezeiten.
Wir waren im Dezember dort, als der Park nur am Wochenende und mit eingeschränkten Öffnungszeiten geöffnet war. Ungefähr eine Stunde nach der Öffnung war die Schlange am Eingang bereits ziemlich lang.
Unser Plan, die Tickets einfach vor Ort zu kaufen? Schnell verworfen. 😅
Wir haben spontan Online-Tickets gekauft und kamen damit deutlich schneller hinein. Einen Fast-Lane-Pass konnten wir dagegen nicht mehr bekommen – die verfügbaren Pässe waren bereits weg.
Das bedeutete: warten, warten, Achterbahn fahren, wieder warten.
Mein Favorit des Tages war ganz klar Titan. Steile Anstiege, rasante Abfahrten und schnelle Kurven – genauso muss eine Achterbahn für mich sein. 🎢
Der Joker war ebenfalls speziell, aber für meinen Geschmack viel zu schnell vorbei. Und der New Texas Giant? Solide, etwas ruckelig und eher etwas für diejenigen, die nicht gleich das maximale Spektakel brauchen.
Würde ich wiederkommen? Ja.
Aber beim nächsten Mal würde ich einiges anders machen: früher kommen, das Ticket vorher online kaufen und rechtzeitig überlegen, ob ein Fast-Lane-Pass sinnvoll ist.
Badajoz war auf unserem Roadtrip durch die Extremadura eigentlich nur eine kurze Zwischenstation.
Mehr als elf Jahre später könnte ich dir deshalb nicht mehr erzählen, wie jeder einzelne Moment dieses Besuchs abgelaufen ist. Manche Details sind einfach verschwunden.
Aber meine Fotos sind geblieben. 📷
Und als ich sie für meinen neuen Blogartikel noch einmal durchgesehen habe, kamen plötzlich Erinnerungen zurück.
Die riesige Catedral de San Juan Bautista mit ihrem beinahe wehrhaften Turm.
Das leuchtend gelbe Rathaus direkt gegenüber.
Die Plaza Alta mit ihrer ungewöhnlichen rot-weissen Fassade und den schönen Arkadengängen.
Die La Giraldilla, die zwischen den anderen Gebäuden sofort ins Auge fällt.
Und die Puerta de Palmas, die heute etwas eigenartig mitten im Verkehr steht und trotzdem noch immer beeindruckend wirkt.
Am meisten mag ich rückblickend aber die kleinen Entdeckungen.
Zum Beispiel den Arco del Peso an der Plaza Alta. Oder den Blick auf die Alcazaba, die auf einem meiner Fotos ganz selbstverständlich hinter den Arkaden auftaucht.
Das Lustige daran: Ich kann mich heute nicht einmal mehr sicher erinnern, ob wir die Alcazaba damals tatsächlich betreten haben. 😅
Falls ich noch einmal nach Badajoz komme, steht sie deshalb ganz oben auf meiner Liste. Genauso wie der Torre Espantaperros und das Museum der Kathedrale, das bei unserem Besuch an einem Montag geschlossen war.
Heute würde ich also vor allem einen Tipp anders beherzigen: Badajoz möglichst zwischen Dienstag und Samstag besuchen und ein bisschen mehr Zeit mitbringen.
Aber vielleicht haben gerade diese kleinen Lücken dafür gesorgt, dass die Stadt für mich nicht einfach «abgehakt» ist.
Jetzt bin ich neugierig: Welche Stadt war bei dir nur als kurzer Zwischenstopp geplant – und ist dir trotzdem bis heute in Erinnerung geblieben?
Kleinere Schwester von Cáceres? Vielleicht. Langweilig? Ganz sicher nicht. 😄
Trujillo liegt nur rund 30 Autominuten von Cáceres entfernt und deshalb war für uns schnell klar, dass wir die Stadt ebenfalls besuchen wollen.
Schon bei der Anfahrt sieht man, warum sich der Abstecher lohnt: Mauern, Türme und das Castillo prägen die Silhouette der Stadt.
Und dann ist da natürlich die Plaza Mayor. Rund um den grossen Platz stehen Kirchen, Arkadengänge und prächtige Renaissancepaläste. Bei unserem Besuch war die Plaza leider voller weisser Zelte, weil gerade eine Veranstaltung vorbereitet wurde. Mein Tipp deshalb: Wenn du den Platz möglichst ungestört erleben möchtest, schau vorher kurz nach, ob gerade ein Event geplant ist.
Direkt an der Plaza liegt die Iglesia San Martín de Tours. Sie ist innen überraschend schlicht – und genau das hat mir gefallen.
Noch beeindruckender fand ich die Santa María La Mayor mit ihrem besonderen Altar.
Mein Highlight kam aber erst danach: das Castillo de Trujillo.
Von der Altstadt läuft man ungefähr zehn Minuten bergauf. Auf der Burg gibt es selbst gar nicht so wahnsinnig viel zu entdecken. Du kannst auf den Mauern entlanglaufen – und dann kommt der eigentliche Grund für den Besuch:
DIE AUSSICHT. 😍
Von oben blickst du über die komplette Altstadt und weit hinaus in die Landschaft der Extremadura.
Und für alle Serienfans gibt es noch einen Bonus: In Trujillo wurden Szenen für «Game of Thrones» und «House of the Dragon» gedreht.
Ich würde jederzeit wieder einen Abstecher hierher machen.
Manche Städte gefallen mir. Andere beeindrucken mich. Und dann gibt es Orte, die mich innerhalb weniger Minuten vollkommen in ihren Bann ziehen.
Cáceres gehört für mich eindeutig zur dritten Kategorie.
Schon der Weg vom Plaza Mayor durch den Arco de la Estrella fühlte sich an, als würde ich die Gegenwart verlassen und direkt in ein anderes Jahrhundert gehen. Hinter dem Tor warteten enge Gassen, kleine Plätze, mittelalterliche Mauern, Paläste und unzählige Türme.
Genau diese Türme prägen das Bild der Altstadt. Teilweise erinnerte mich Cáceres sogar an San Gimignano in Italien. Gleichzeitig hat die Stadt aber einen ganz eigenen Charakter, der durch ihre römische, islamische und christliche Vergangenheit entstanden ist.
Mein persönliches Highlight war der Aufstieg auf einen der weissen Türme der Kirche San Francisco Javier. Etwa 100 Stufen führen nach oben. Ganz am Schluss wird es eng und die Decken sind ziemlich niedrig. Aber der Blick über die Dächer der Altstadt ist jede einzelne Stufe wert.
Auch der Torre de Bujaco und das kurze begehbare Stück der Stadtmauer haben mir sehr gefallen. Von oben lässt sich wunderbar erkennen, wie kompakt die historische Altstadt ist.
Was ich an Cáceres besonders mochte: Ich musste gar nicht jedes Gebäude von innen besichtigen. Allein beim Schlendern durch die Gassen, beim Entdecken der Herrenhäuser und beim Stehenbleiben auf den kleinen Plätzen bekam ich ein Gefühl für die lange Geschichte dieser Stadt.
Mein Tipp für deinen Besuch: Nimm dir genügend Zeit, lass dich ohne festen Plan durch die Gassen treiben und beende den Tag bei einem Abendessen auf dem Plaza Mayor.
Warst du schon einmal in Cáceres? Oder kommt die Stadt jetzt neu auf deine Reiseliste?
Grosse Grashügel, ein 1.400 Jahre altes Observatorium und eine beleuchtete Brücke, die sich im Wasser spiegelt: Gyeongju war toll..
Die Stadt war fast tausend Jahre lang die Hauptstadt des Silla-Reichs. Heute begegnet einem diese Geschichte überall. Am deutlichsten wird das im Daereungwon-Park. Dort liegen 23 Gräber unter riesigen, grasbewachsenen Hügeln. Einer davon ist 23 Meter hoch!
Das Cheonmachong kann sogar von innen besichtigt werden. Dort sind Kopien verschiedener Grabbeigaben ausgestellt. Die Originale befinden sich im nahegelegenen Nationalmuseum, das kostenlos besucht werden kann.
Ein weiterer Stopp war das Cheomseongdae-Observatorium. Ehrlich gesagt wirkt der etwa neun Meter hohe Steinturm zunächst eher klein und unscheinbar. Spannend wurde er für mich vor allem durch seine Geschichte: Er wurde vor ungefähr 1.400 Jahren erbaut und besteht aus 366 Steinen. Sein Fundament wurde aus zwölf grossen Steinen errichtet.
Mein persönliches Fotohighlight wartete am Abend auf uns. Die Woljeonggyo-Brücke wird bei Dunkelheit wunderschön beleuchtet. Unterhalb der Brücke kann man den Fluss über Trittsteine überqueren. Bei Nacht war das zwar etwas abenteuerlich, aber die Perspektive auf die Brücke war jede vorsichtige Bewegung wert.
Weniger begeistert war ich von unserer traditionellen Übernachtung. Die drei bis fünf Zentimeter dünne Matratze lag direkt auf dem Boden – und ich habe kaum geschlafen. Eine spannende Erfahrung? Ja. Eine Wiederholung? Eher nicht. 😅
Genau diese Mischung mag ich an Reisen: beeindruckende Geschichte, wunderschöne Orte und ehrliche Erkenntnisse darüber, was zu mir passt und was nicht.
Was wäre dein erster Stopp in Gyeongju: Königsgräber, Observatorium, Museum oder Woljeonggyo-Brücke?
Während unten in Locarno die Sommerhitze wartet, stehe ich auf rund 1`900 Metern vor einem türkisblauen Bergsee. Solche Kontraste im Tessin liebe ich. 💙
Mein Ziel ist Robiei im oberen Maggiatal. Ab San Carlo bringt mich eine Luftseilbahn in ungefähr 15 Minuten hinauf in die Bergwelt. Schon während der Fahrt wird die Landschaft immer schroffer, weiter und ruhiger.
Oben entscheide ich mich für die Rundwanderung um den Lago di Robiei. Die Strecke ist etwas mehr als drei Kilometer lang und in ungefähr einer Stunde zu schaffen. Zuerst gehe ich über die geteerte Staumauer. Danach wird der Weg schmaler und steiniger, und an einigen Stellen führen kleine Bäche über den Pfad.
Die Runde ist relativ einfach, fühlt sich aber trotzdem nach einem kleinen Abenteuer an. Vor allem, weil es ständig etwas zu entdecken gibt: Heidelbeeren, Alpenrosen, Schmetterlinge, Bienen und natürlich immer neue Ausblicke auf das leuchtende Wasser.
An einem Montagmorgen Mitte Juli waren wir hier beinahe allein unterwegs. Kein Gedränge, kein Lärm, kein volles Tagesprogramm. Nur der See, die Berge und genügend Zeit, immer wieder stehen zu bleiben.
Besonders spannend finde ich die Verbindung von Landschaft und Technik. Die Staumauer wurde bereits 1967 fertiggestellt. Auch die Seilbahn entstand ursprünglich nicht für Ausflügler, sondern für den Transport von Menschen und Material zu den Baustellen der Kraftwerksanlagen.
Heute bringt sie mich an einen Ort, der sich wunderbar weit weg vom Sommertrubel anfühlt.
Nicht jede italienische Stadt löst bei mir sofort ein grosses Wow aus. Und genau deshalb möchte ich auch über Domodossola erzählen.
Von Locarno aus fuhren wir mit dem Auto durch das kurvige Centovalli. Nach dem Grenzübergang wurden die Strassen stellenweise ziemlich schmal. Dafür konnten wir unterwegs spontan in Re anhalten.
Beim Ortsnamen musste ich zuerst schmunzeln. «Re» bedeutet auf Italienisch «König» – doch besonders königlich wirkte die Umgebung zunächst nicht. Dann tauchte hinter einer Kurve plötzlich das eindrückliche Sanktuarium Madonna del Sangue auf. Mit dieser Überraschung hatte ich nicht gerechnet.
Domodossola selbst zeigte sich an unserem Sonntagsbesuch sehr ruhig. Rund um die Piazza Mercato stehen schöne alte und farbenfrohe Häuser, unter den Arkaden befinden sich Restaurants und durch die Gassen der Altstadt konnten wir beinahe allein schlendern.
Ein Gelati bei Senolato durfte natürlich nicht fehlen. Danach besuchten wir die Parrocchia S. Gervaso e Protaso, die Piazza Fontana, den mittelalterlichen Turm und die Plätze rund um das Rathaus.
Mein Highlight lag etwas ausserhalb des Zentrums: der Sacro Monte von Domodossola. Dort befinden sich 15 Kapellen und eine Wallfahrtskirche. Besonders schön fand ich den kurzen Aufstieg zur Kapelle Nummer 15 und die Aussicht über die Stadt und die Berge.
Domodossola ist für mich kein Ort voller spektakulärer Sehenswürdigkeiten. Aber vielleicht muss ein gelungener Ausflug das auch gar nicht sein. Manchmal reichen eine interessante Fahrt, ein unerwarteter Zwischenstopp, ruhige Gassen, ein feines Gelati und eine Aussicht, bei der man gerne etwas länger stehenbleibt.
Busan hat mich auf unserer Südkorea-Rundreise wirklich überrascht. Nicht, weil ich keine Erwartungen hatte – sondern weil ich nach zwei Nächten gemerkt habe: Das war einfach zu kurz. Busan ist gross und vielseitig. Die vielen Sehenswürdigkeiten liegen oft weit auseinander.
Die Sky Capsule, Gamcheon Culture Village, der Haedong Yonggungsa-Tempel, der Oryukdo Skywalk, der Busan Tower, der Jagalchi Fischmarkt und der UN Memorial Cemetery – all das passt theoretisch in wenige Tage. Praktisch würde ich beim nächsten Mal aber deutlich mehr Zeit einplanen.
Mein persönliches Highlight war Gamcheon Culture Village. Die bunten Häuser, die kleinen Geschäfte, das Salt Bread aus der Gamcheon Bakery und der Blick vom Coffee It House haben mir sehr gefallen. Auch der Tempel am Meer bleibt mir in Erinnerung, obwohl es dort sehr voll war.
Und dann sind da noch diese kleinen Reisemomente, die man nicht planen kann: Die Verspätung der Sky Capsule, ein Spaziergang im Dunkeln zurück zur Station Mipo oder ein Restaurant, in dem der Koch extra doch noch einmal für uns gekocht hat.
Mein Fazit: Busan lohnt sich – aber bitte nicht zu knapp planen.
Ich hatte wirklich keine hohen Erwartungen an Las Vegas.
In meinem Kopf war die Stadt hauptsächlich laut, künstlich, voller Casinos und irgendwie ein Ort, an dem Menschen spielen, feiern oder spontan heiraten. Während unseres Roadtrips durch den Südwesten der USA war Las Vegas natürlich eingeplant – aber ich freute mich offen gesagt primär auf die Übernachtung im Bellagio, weil ich das Hotel aus Ocean’s Eleven kannte.
Und dann kam die Überraschung.
Ja, Las Vegas ist laut. Ja, es blinkt überall. Ja, es gibt sehr viele Casinos. Aber die Stadt kann viel mehr, als ich erwartet hatte.
In fast jedem Hotel am Strip gibt es etwas Besonderes zu entdecken: Shows, Ausstellungen, Aquarien, Clubs, Themenwelten und sogar einen kleinen Indoor-Freizeitpark mit Achterbahnen im Circus Circus. Als Achterbahnfan war ich da natürlich sofort dabei.
Was mich aber fast noch mehr überrascht hat: Las Vegas ist ein richtig guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Natur. Red Rock Canyon, Valley of Fire, Mount Charleston, Nelson Ghost Town und auch der Grand Canyon liegen in erreichbarer Nähe. Diese Mischung aus Neonlichtern, Wüste, Shows, Geschichte und Natur hatte ich so nicht erwartet.
Vor meiner ersten Reise konnte ich mir nicht vorstellen, dass man mehrfach nach Las Vegas reisen kann. Ziemlich genau ein Jahr später war ich wieder dort – für zehn Tage.
Manchmal zeigt ein Ort eben erst auf den zweiten Blick, was alles in ihm steckt.
Welches Reiseziel hat dich positiv überrascht, obwohl du vorher skeptisch warst? Teile deine Erfahrungen ganz einfach hier als Kommentar oder im Rahmen meiner Blogparade:
Ich gebe es zu: Vor meinem Besuch dachte ich, das Miniatur Wunderland in Hamburg sei primär eine grosse Modelleisenbahn.
Und genau deshalb war meine Begeisterung im Vorfeld eher überschaubar.
Natürlich wusste ich, dass es bekannt ist. Natürlich wusste ich, dass viele davon schwärmen. Aber innerlich dachte ich trotzdem: Ob mich das wirklich packt?
Dann war ich dort – und wurde überrascht.
Denn für mich standen die Züge am Ende gar nicht im Mittelpunkt. Viel spannender fand ich all die kleinen Details, die man nur entdeckt, wenn man genau hinschaut.
Da sind Knöpfe, die man drücken kann, und plötzlich setzt sich etwas in Bewegung. Bei der Lindt & Sprüngli Schokoladenfabrik kann man sogar den Produktionsprozess starten und am Ende ein kleines Stück Schokolade entnehmen.
Und überall verstecken sich kleine Szenen: gelbe Badeenten, Schneewittchen und die sieben Zwerge, Jim Knopf, Ottifanten und wahrscheinlich noch ganz viele Details, die ich gar nicht gesehen habe.
Genau das hat mich begeistert: dieses Gefühl, ständig noch etwas Neues entdecken zu können.
Ich war einmal frühmorgens und einmal am Abend dort – und trotzdem würde ich sofort wieder hingehen. Nicht, weil ich alles gesehen habe. Sondern weil ich weiss, dass ich noch lange nicht alles entdeckt habe.
Hast du einen Ort besucht, der dich viel mehr überrascht hat als erwartet? Dann teile dies hier als Kommentar oder mach mit bei meiner Blogparade:
Hamburg hat mich überrascht. Nicht, weil ich keine schönen Sehenswürdigkeiten erwartet hätte – sondern weil diese Stadt so viele verschiedene Gesichter hat.
Natürlich denkt man zuerst an den Hafen, die Speicherstadt, die Elbphilharmonie, die Reeperbahn oder ds Miniatur Wunderland. Aber Hamburg besteht nicht nur aus diesen bekannten Bildern. Es sind die Kontraste, die für mich den Reiz ausmachen.
Historische Klinkerbauten in der Speicherstadt. Moderne Architektur in der HafenCity. Der Blick von der Plaza der Elbphilharmonie. Die Ruhe an der Alster. Der Trubel an den Landungsbrücken. Die Geschichte in der Altstadt.
Besonders schön fand ich, dass Hamburg sich gut zu Fuss und mit dem öffentlichen Verkehr erkunden lässt. Man kann sich treiben lassen, spontan entscheiden und trotzdem unglaublich viel sehen.
Meine persönlichen Highlights? Das Miniaturwunderland, die Führung durch die Elbphilharmonie, der Blick vom Michel, die Speicherstadt bei schönem Licht, die Hafenrundfahrt und der Bunker St. Pauli.
Nicht alles hat mich gleich begeistert. Den Fischmarkt fand ich zum Beispiel etwas überbewertet – aber ein Fischbrötchen vom Fischmarkt gehört beim ersten Hamburg-Besuch wohl trotzdem dazu.
Details zu meinem Ausflug nach Hamburg findest du in meinem Blogartikel:
Ich war im Miniatur Wunderland Hamburg – und ich habe dort komplett die Zeit vergessen. ✨
Offen gesagt: Wer dabei nur an Modelleisenbahnen denkt, unterschätzt diesen Ort gewaltig. Ja, es fahren natürlich Züge. Sehr viele sogar. Aber das Miniatur Wunderland ist hauptsächlich eine riesige, detailverliebte Erlebniswelt.
Überall passiert etwas. Die Feuerwehr rückt in Knuffingen aus. Am Flughafen starten und landen Flugzeuge. Schokolade wird in der Schweiz produziert. Per Knopfdruck lässt sich in Hamburg die Elbphilharmonie öffnen. Über Skandinavien leuchten Polarlichter. Formel-1-Autos rasen durch Monaco – und zwischendurch tauchen überall kleine, lustige Szenen auf, die man fast übersehen würde.
Genau das hat mich am meisten begeistert: Man muss wirklich hinschauen. Nicht nur einmal kurz. Sondern immer wieder. Denn je länger man vor einer Welt steht, desto mehr entdeckt man.
Mein Tipp für deinen Besuch: Kauf das Ticket vorher online und geh möglichst früh am Morgen oder am Abend hin. Dann ist es entspannter und du kannst die vielen kleinen Details viel besser geniessen. Besonders spannend fand ich auch «Nachts im Wunderland», weil es ruhiger war und man noch einmal einen ganz anderen Blick auf die Anlage bekommt.
Für mich ist das Miniatur Wunderland definitiv eines meiner Hamburg-Highlights. Nicht nur für Modelleisenbahn-Fans, sondern für alle, die gerne staunen, entdecken und sich von kleinen Geschichten überraschen lassen.
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